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Bibel-Stück

Im Anfang war das Wort

Das Johannesevangelium ist das Außenseiterevangelium, es beginnt nicht mit der Geburt eines Kindes, sondern mit dem Zur-Welt-Kommen eines Wortes. Und trotzdem geht es in beiden Fällen um Jesus. Gedanken zu einem seltsamen, aber spannenden Text.

Gedanken, geäußert in einer Andacht für die Amtsbereichskonferenz im Stadtkirchenverband Hannover.

Folgender Bibeltext liegt zugrunde (Lutherübersetzung 2017, Zitate fettgedruckt):

Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und Gott war das Wort. Dasselbe war im Anfang bei Gott. Alle Dinge sind durch dasselbe gemacht, und ohne dasselbe ist nichts gemacht, was gemacht ist. In ihm war das Leben, und das Leben war das Licht der Menschen. Und das Licht scheint in der Finsternis, und die Finsternis hat’s nicht ergriffen.
Es war ein Mensch, von Gott gesandt, der hieß Johannes. Der kam zum Zeugnis, damit er von dem Licht zeuge, auf dass alle durch ihn glaubten. Er war nicht das Licht, sondern er sollte zeugen von dem Licht.
Das war das wahre Licht, das alle Menschen erleuchtet, die in diese Welt kommen. Es war in der Welt, und die Welt ist durch dasselbe gemacht; und die Welt erkannte es nicht.
Er kam in sein Eigentum; und die Seinen nahmen ihn nicht auf. Wie viele ihn aber aufnahmen, denen gab er Macht, Gottes Kinder zu werden: denen, die an seinen Namen glauben, die nicht aus menschlichem Geblüt noch aus dem Willen des Fleisches noch aus dem Willen eines Mannes, sondern aus Gott geboren sind.
Und das Wort ward Fleisch und wohnte unter uns, und wir sahen seine Herrlichkeit, eine Herrlichkeit als des eingeborenen Sohnes vom Vater, voller Gnade und Wahrheit.

Musik: „Morning Train“ von Wolf Schweizer-Gerth (lizensiert über Cayzland.de).

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